Feng Shui World Kongress 2000 |
|
|
01.06.00: Lillian Too - Wie Frauen in neuen Zeitalter zu Millionärinnen werden 11.15 Uhr, Saal Tirol:
Eine energiegeladene Frau in einem pinkfarbenen Outfit betritt die Bühne.
Zunächst will sie wissen, ob die Anwesenden tatsächlich Millionen verdienen wollen und wenn ja, in welcher Währung. Malaiische Dollar, Schillinge oder etwa gar Lira? "Wohl eher nicht“, gibt sie zu verstehen, und schlägt grinsend das englische Pfund vor. Nachdem man sich über die "währungstechnischen“ Grundlagen geeinigt hat, folgt der "fengshuitechnische" Teil: Um wahren Wohlstand zu generieren, brauche man Glück und davon gebe es verschiedene Arten: Das himmlische Glück (Karma), Feng Shui (Erdenglück) und das persönliche Glück (individuelles Potential). Lillian Too betonte, dass es sehr viele Erfolgsfaktoren gebe, aber dass vor allen Dingen Eigeninitiative, Spaß und leidenschaftliche Hingabe Grundvoraussetzung für erfolgreiches Schaffen und finanziellen Erfolg seien. In ihrem Vortrag stellte sie drei Feng-Shui-Maßnahmen vor:
Zunächst führte sie die Teilnehmer in die Geheimnisse des symbolischen Feng Shui ein.
Allerdings können und
sollen beim Einsatz von Symbolen auch Kompaß-Feng-Shui-Regeln beachtet
werden. Sehr wichtig ist daher die Kenntnis der eigenen Gua-Zahl mittels
derer man diese Richtungen ermitteln kann. Ein Beispiel für die
Kombination von Symbolen und Kompaß-Feng-Shui sind Modell-Segelschiffe, die
nach Möglichkeit immer in die günstigste Gua-Richtung "segeln“
sollen. Da das Segelschiff Wind (Feng) und Wasser (Shui) vereint,
ist es als "Geldbringer“ ganz besonders geeignet. Allerdings darf es
selbstverständlich nicht ohne "Fracht" auslaufen, sondern sollte Glücksmünzen
oder andere Wertgegenstände an Bord haben. Lillian Too berichtete,
sie selbst habe einen ganzen Hafen mit Modell-Handelsschiffchen in vielen Größen
und Formen zu Hause, denn verschiedene
Schiffe symbolisierten vielfältige Einnahmequellen. Ein Brunnen im Südosten des Hauses kann den finanziellen Erfolg ebenfalls unterstützen. Allerdings muss man zu diesem Zweck sicher stellen, dass das Wasser/Geld in eine bestimmte Richtung bzw. eine Schale fließen kann und nicht – wie bei vielen Zierbrunnen – einfach eine Säule o.ä. hinunterrinnt und dann verschwindet. Dies würde nämlich bedeuten, dass das Geld zwar vorhanden ist, jedoch sprichwörtlich an einem vorbeifließt. Für Frauen, so Lillian Too, sei es besonders gut, einen "Berg“ (Anhäufung) vergoldeter Steine im Südwesten des Hauses aufzustellen. Der Südwesten entspricht dem Trigramm Kun (das Weibliche), der Erde (Stein). Vergoldet man nun einen symbolischen Berg, lockt dieser Glücks-Qi und Wohlstand für die weiblichen Bewohner ins Haus. Zum Vergolden eignen sich sowohl Farbe als auch Blattgold, das natürlich vorzuziehen ist. Lillian Too hob vor allem
die Nützlichkeit von sogenannten "Wealth Pots“ (Wohlstands-Töpfen)
und damit verbundenen Ritualen hervor. Ein Wealth Pot kann ein beliebig
großes, jedoch edel anmutendes Gefäß sein, in das der Besitzer/die
Besitzerin alles hinein legt, was er/sie mit Wohlstand in Verbindung
bringt. Allerdings müssen diese Dinge bereits Eigentum der betreffenden
Person sein; Wünsche sind für einen Wealth Pot nicht geeignet.
Farbkopien bereits eingelöster Schecks, Quittungen von besonderen
Luxusartikeln, Münzen von verschiedenen Reisen und kleine Kristalle
eignen sich indes hervorragend. Eine ganz besonders gute "Investition"
ist anscheinend die Grundstücks-Erde eines reichen Bekannten, denn sie
enthält sein Glücks- bzw. Wohlstands-Qi. Allerdings darf diese Erde nicht
"stibitzt“, sondern muss mit dem Einverständnis des Betreffenden vom
Grundstück entfernt werden. "Schauen Sie doch mal bei Bill Gates
vorbei“, bemerkte Lillian Too, "und vergessen Sie
nicht, eine große Plastiktüte mitzunehmen. Wenn Sie zu viel Erde
mitgenommen haben, können Sie das, was sie nicht selbst brauchen, einfach
verkaufen.“
Zum Schluss bleibt zu
bemerken, dass Lillian Too’s Feng-Shui-Tipps durchaus streitbar sind. © Copyright 2000 by CRAFT |
|