Feng-Shui-Hompage
Feng Shui - Das Lo-Shu

Anwendung

Das magische Quadrat Lo-Shu
SO S SW
O
4 9 2
3 5 7
8 1 6
W
NO N NW

Der chinesischen Überlieferung nach tauchte dereinst im 3. Jahrtausend v.Chr. eine Schildkröte aus dem legendären Fluß Lo auf, die auf ihrem Rücken neun in einem Quadrat angeordnete Zahlen trug. Dieses Gittermuster fand eine Entsprechung in den acht Trigrammen, die um einen zentralen Punkt angeordnet waren.
Die neun Grundzahlen sind dabei so verteilt, daß ihre Addition in jeder beliebigen Richtung stets 15 ergibt - die Zahl der Tage, die es dauert, bis aus dem Neumond ein Vollmond geworden ist.
Die Anordnung der Grundzahlen in einem Quadrat mit neun Feldern wurde als Lo-Shu-Quadrat bekannt. Es hatte erheblichen Einfluß auf die chinesische Symbolik, und das Zahlenmuster war bald untrennbar mit den Trigrammen des "nachhimmlischen" Pa-kua (auch "Ba Gua" oder "Pa-k'ua" geschrieben, A.d.R.) verbunden. Ebenso wurde der Symbolismus des Musters dazu herangezogen, Beziehungen zwischen den Zahlen und den vier himmlischen Tieren herzustellen - dem Drachen, dem Tiger, der Schildkröte und dem Phönix. Sogenannte Lo-Shu-"Magie" spielt im Kompaß-Feng-Shui eine bedeutende Rolle, und einige der wirksamsten Formeln sind eng mit den Geheimnissen des Quadrats verknüpft.

Feng Shui SchildkroeteDas Lo-Shu Quadrat und das Pa-kua

Die Entsprechung zwischen dem Quadrat und dem Pa-kua werden deutlich, wenn die Struktur so auf das Achteck gelegt wird, daß Süden der Zahl Neun und Norden der Zahl Eins entspricht. Die Zahlen enthüllen dann auf der Grundlage der chinesischen Quellentexte über das Quadrat und die Numerologie weitere Pa-kua-Bedeutungen - den Sinn dieser Zahlen wie auch die Aussage in ihrer Verbindung.(...)
(Lillian Too: Das grosse Buch des Feng Shui, Delphi bei Droemer Knaur 1997)

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