Feng-Shui-Hompage
Feng Shui in der Praxis

Anwendung

Die Pfirsichblüten-Technik
Aktivieren Sie Ihr Liebesleben mit Feng-Shui!

Bei Feng Shui Beratungen tauchen immer wieder drei grundlegende Fragestellungen auf.
Diese sind:

  1. Wie sichere oder verbessere ich meine finanzielle Situation?
  2. Wie sichere ich meine Gesundheit, bzw. was kann ich mit Feng Shui tun, um meine Gesundheit wieder herzustellen?
  3. Wie bringe ich Liebe in mein Leben, bzw. wie schaffe ich es einen Partner zu bekommen und/oder zu behalten?

Unabhängig von den individuellen, persönlichen Merkmalen spielen Liebe und Romantik eine wesentliche Rolle im Leben eines Menschen . Es ist daher kein Wunder, daß viele Männer und Frauen heutzutage, trotz des allseits beliebten Single-Daseins gerne wissen möchten, wie sie ihr Liebesleben oder ihre Partnerschaft mit Feng Shui verbessern können. Geht man nach den Grundsätzen einer "normalen" Feng Shui Beratung vor, d.h. macht man eine komplette Feng Shui Analyse, ist das eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Es muss nämlich zuerst das Haus oder die Wohnung  genau untersucht werden, bevor man überhaupt etwas vorschlagen kann, das möglicherweise die Situation verbessert.
Es geht in vielen Fällen aber auch einfacher: Es gibt nämlich ein paar einfache "Do-it-yourself" Methoden, die jeder anwenden kann, die einigermaßen sicher funktionieren und die trotzdem nicht gegen grundlegende Feng Shui Gesetze verstoßen. Eine davon ist die Pfirsichblüten-Technik. Sie ist ein "Ableger" aus der San He Feng Shui Schule, einer Richtung, die sich stark nach astrologischen Kriterien richtet.

In der chinesischen Astrologie hat nicht nur jede Stunde ihr zugeordnetes Tier, sondern auch jeder Tag, jeder Monat und jedes Jahr. Vor allem letzteres wird oft für allgemeine Aussagen und Berechnungen herangezogen. Der Zyklus der Tierkreiszeichen ist, entsprechend den zwölf Monaten, in zwölf Jahre unterteilt.

Buddha selbst war es, der jedem Jahr ein Tier als Wahrzeichen mitgegeben hat:
Nach der Schöpfung rief er alle Tiere zusammen, um sich mit ihnen über Astrologie zu unterhalten. Aber nur zwölf Tiere hielten es für nötig, zu erscheinen. Da bot Buddha jedem der zwölf Tiere ein Jahr an - als Lohn für die Mühe, die sie der weite Weg gekostet hatte. Jedes Jahr sollte von nun an den Namen eines Tieres tragen, und jedes Tier sollte auf die Ereignisse während seines Jahres Einfluß ausüben können - und damit auf das Schicksal der Menschen, die in dieser Zeit geboren werden.

So geschah es. Buddha und die zwölf Tiere kamen überein, diesen Zyklus von zwölf Jahren bis zum Ende der Welt beizuhalten. Jedes Tier sollte im regelmäßigen Turnus - alle zwölf Jahre also - "sein" Jahr bekommen.

Das erste Jahr wurde der Ratte zugesprochen, die als erstes der Tiere zur Stelle war und sich auch zuerst meldete, als es an die Verteilung der einzelnen Jahre ging. Es folgten Büffel, Tiger, Hase, Drachen, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und das gutmütige, ein wenig zaghafte Schwein.

Analysiert man nun das Geburtsdatum eines Menschen - Jahr, Monat, Tag und Stunde - nach dem Chinesischen Horoskop, ergeben sich bestimmte Kombinationen, die "Pfirsichblüten" genannt werden. Die Beziehungen zwischen dem Tierkreiszeichen eines Menschen und der entsprechenden Pfirsichblüte sind hier unten einmal aufgelistet:

 

Chin. Tierkreiszeichen

Pfirsichblütentier

Tiger, Pferd, Hund

Hase

Hase, Ziege, Schwein

Ratte

Ratte, Drachen, Affe

Hahn

Ochse, Schlange, Hahn

Pferd

 

Wo auch immer in der chinesischen Astrologie der Begriff "Pfirsichblüte" auftaucht, hat das stets auch mit Liebe oder Romanzen zu tun. Hier bedeutet es, daß z.B. für einen Menschen, der im Jahr des Tigers geboren wurde, das Pfirsichblütentier der Hase ist.

Oh, sie wissen nicht, welches Tier in Ihrem Geburtsjahr an der Reihe war?
Hier ist eine Liste der Tiere ab 1948:

 
Ratte 1948, ´60, ´72, ´84, ´96

Ochse 1949, ´61, ´73, ´85, ´97

Tiger 1950, ´62, ´74, ´86

Hase 1951, ´63, ´75, ´87

Drachen 1952, ´64, ´76, ´88

Schlange 1953, ´65, ´77, ´89

Pferd 1954, ´66, ´78, ´90

Ziege 1955, ´67, ´79, ´91

Affe 1956, ´68, ´80, ´92

Hahn 1957, ´69, ´81, ´93

Hund 1958, ´70, ´82, ´94

Schwein 1947, ´59, ´71, ´83, ´95

(mehr zu den einzelnen Zeichen
finden sie z.B. hier)


Die Himmelsrichtungen für die einzelnen Pfirsichblüten-Tiere sind wie folgt:

Ratte: Norden = 345° - 15°
Hase: Osten = 75° - 105°
Pferd: Süden = 165° - 195°
Hahn: Westen = 255° - 285°

Um nun das Leben der betreffenden Person mehr mit Liebe und Romantik zu erfüllen, muss das entsprechende Pfirsichblüten-Tier "aktiviert" werden. Dies wiederum funktioniert üblicherweise am Besten mit frischen Blumen. Dazu gehören allerdings auch das Benutzen einer schönen Vase und immer frisches Wasser. Besonders wichtig ist, daß sowohl die Blumen, als auch das Wasser sofort ersetzt werden, wenn Zeichen erkennbar sind, daß entweder die Blumen verwelken oder das Wasser trübe wird. Sonst kann es passieren, daß die Romanze schnell wieder vorbei oder nur eine Affaire ist. Romantische Farben, wie Rosa oder Rot unterstützen die gewünschte Wirkung zusätzlich noch psychologisch.

Die Vorgehensweise selbst ist relativ einfach:
Ermitteln Sie Ihr chinesisches Tierkreiszeichen und stellen sie dann im entsprechenden Pfirsichblüten-Bereich Ihrer Wohnung die Blumen auf.
Beachten sie zusätzlich bitte, daß die Tür zu dem Raum, wo die Blumen stehen, ab dem Aufstell-Zeitpunkt nicht mehr geschlossen werden sollte.

Alle Feng Shui Empfehlungen brauchen Zeit, um ihre wirkung zu entfalten. Falls diese Vorgehensweise dennoch nicht zum Erfolg führt, ist es manchmal effektiver, das Tier des Geburtstages anstelle des Tieres des Geburtsjahres zu verwenden. Sie sollten aber in jedem Fall ca. drei Monate abwarten, bevor sie zur zweiten Vorgehensweise umschwenken.

Beachten Sie außerdem bitte, daß Ihr Geburtstag, sofern er vor dem 4. Februar liegt, noch zum vorhergehenden Jahr gehört.

Verheiratete Menschen sollten die Pfirsichblüten übrigens besser nicht aktivieren, weil das zu außerehelichen Beziehungen führen könnte und damit der Familienfrieden gestört wird!

Und jetzt: Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Copyright 1999 by Jürgen W. Schnitzler

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