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| Thema: |
J. Schnitzler u. Kollegen |
| Von: |
Cornelia-Regina Scheck |
| Datum: |
23.10.1999/21:55:22
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Lieber Herr Schnitzler,
danke für Ihre lieben Worte! Sie wissen, daß ich Qualität im Umgang
schätze. Ein Grund dafür, warum ich mich in dieses Forum begeben habe. Das
Niveau braucht positive Energie !
Ich lerne von Ihnen allen, der eine oder andere vielleicht auch von
mir, nur wir sollten uns gegenseitig respektvoll begegnen. Es gibt unendlich
viele Schulen im Feng Shui. Niemand kann sagen ,das ist schlecht, das ist gut.
Wir sollten hier einen lebhaften Gedanken- und Erfahrungsaustausch pflegen,
der frei von persönlichen Angriffen ist.
Sind wir als Feng Shui-Berater nicht geradezu prädestiniert einen neuen,der Zeit und der Zukunft entsprechenden Umgang zu pflegen?
Im Mai konnte ich Eva Wong und Grandmaster Yap 6 Tage in London erleben. Beide vertreten völlig unterschiedliche Richtungen im Feng Shui. Sie gingen sehr respektvoll und herzlich miteinander um. Das müßte uns doch auch gelingen!
Mit herzlichen Grüßen
Cornelia-Regina Scheck
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| Thema: |
Re:J. Schnitzler u. Kollegen |
| Von: |
Die Wienerin |
| Datum: |
24.10.1999/21:07:21 |
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Liebe Frau Scheck,
ich weiß zwar nicht, auf was genau sich Ihre Worte an Herrn Schnitzler
beziehen, fühle mich aber von der Aufforderung, Qualität im Umgang zu pflegen, angesprochen. Denn ich muß ehrlich sagen, daß ich über den Ton, der so manche
Diskussion in diesem Forum beherrscht hat, reichlich erschrocken war.
Meine Freude darüber, ein solches Forum im Internet gefunden zu haben, war schnell getrübt, weil ich anstatt aufgeschlossener, angeregter Kommunikation
kleingeistige, eitle Kleinkriege mit erhobenem Zeigefinger vorgefunden habe.
Das wirkt auf mich als Nicht-Expertin nicht besonders vertrauenserweckend.
Wahrscheinlich gibt es so viele Feng-Shui-Methoden, wie es Menschen gibt, die sich damit beschäftigen.
Dennoch finde ich es wunderbar, daß es dieses Forum gibt und möchte alle, die sich hier einfinden bitten, ihre Eitelkeit zu zügeln und Ratsuchenden, die nicht über soviel Wissen verfügen, nicht als Guru sondern als Partner zu begegnen. Frauen scheint das leichter zu fallen!
Servus aus Wien.
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| Thema: |
Re:J. Schnitzler u. Kollegen |
| Von: |
j.schnitzler@feng-shui.de |
| Datum: |
25.10.1999/09:53:15 |
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Liebe Frau Scheck,
meine Worte waren in der Tat zum großen Teil an Sie gerichtet, wenn auch der allgemeine inhaltliche Gehalt das gesamte Forum betraf.
Mit ist tatsächlich sehr an einem agressionsfreien Diskutieren gelegen, denn eigentlich bin ich ganz nett. :-)
An die Wienerin: Frau Scheck und ich hatten, was den kollegialen Austausch angeht, einen ziemlich schlechten Start - durch mich verursacht.
Mir fällt im Zusammenhang mit den üblichen Diskussionen im Feng Shui immer das typische Drehbuch von älteren Kung-Fu-Filmen ein: Da geht es in aller Regel auch immer darum, wer der "besseren" Schule angehört und demzufolge dem anderen besser den Schädel einschlagen kann. Die "beste" Schule macht dann alle anderen platt.
Wer jemals selber Kampfsport ausgeübt hat, weiß natürlich, dass es im wesentlichen von den Fähigkeiten der einzelnen Person abhängt, wie ein Wettstreit ausgeht. Es gibt zwar Kampfsportrichtungen, die in ihren grundsätzlichen Möglichkeiten ziemlich eingeschränkt sind, aber wenn der diese Kunst Ausübende seine Techniken virtuos beherrscht, kann er dennoch einem einer vielseitigeren Richtung angehörenden "Gegner" deutlich überlegen sein.
Was allerdings die Effektivität im "richtigen Leben" angeht, sieht es möglicherweise wieder anders aus. Aber auch hier muss jeder für sich entscheiden, welche Techniken er/sie für sich persönlich erlernen und benutzen möchte - ob es also mehr Basistechnik oder Hohe Schule sein soll.
Diese Analogie könnte man meiner Meinung nach auch ganz gut auf die Feng Shui Richtungen übertragen. Es kann eigentlich "echte Streitpunkte" nur innerhalb einer Schule geben, aber nicht zwischen zwei verschiedenen Richtungen.
Das Problem für die meisten Westler ist halt, dass sie meinen Feng Shui wäre nur ein einziges Ding. Das macht auf mich immer in etwa den gleichen Eindruck, wie wenn jemand zum Bäcker geht und sagt: "Ich möchte bitte ein Brot!"
Kritisch wird das Ganze nur dann, wenn der Bäcker auch nur eine Sorte Brot kennt und meint, das wäre die ganze Welt des Backens.....
eine schöne Woche allen hier Mitlesenden!
Jürgen Schnitzler
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| Thema: |
Re:J. Schnitzler u. Kollegen |
| Von: |
Hendrik |
| Datum: |
25.10.1999/17:16:42 |
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Worte, die mir aus dem Herzen sprechen. Ich fand es auch traurig, wenn man für seine Meinung und auch für gerade für gestellte Fragen noch Schelte bekam, anstatt einer kurzen Meinung. Das motivierte nicht gerade zum Weiterdiskutieren, es ist bloß schade das diese Einsicht so lange auf sich hat warten lassen.
Mit der Zuversicht auf eine wirkliche allgemeine Akzeptanz auch noch schöne Grüße in die Schweiz.
Ich wünsche uns allen noch viele vorurteilsfreie und lehrreiche diskussionen
liebe grüße
Hendrik
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