| Aikido: |
(JPN) - eine von Morihei Ueshiba erfundene
Kampfkunst der "Weg der harmonischen Energie". Die
Entfaltung und Anwendung von Ki ist elementarer Bestandteil dieser Kunst. |
| Ba Gua: |
(CHN) - auch Pakua;
die acht Zeichen oder Trigramme des I Ging (Ba = Acht, Gua
= Trigramm). Sie repräsentieren die acht ursprünglichen Naturkräfte, aus denen die Welt
erschaffen wurde. |
| Bagua-Methode: |
- im modernen Feng Shui
verwendete Methode zur Analyse von Grundrissen. Dabei wird der
Grundriss in neun gleiche Rechtecke unterteilt, die verschiedene
Lebensbereiche repräsentieren (Reichtum, Ruhm, Partnerschaft,
Familie, Kinder, Wissen, Karriere, Hilfreiche Menschen, Tai Chi
(Mitte)). Dabei soll das Bagua helfen, den Wohnort als Spiegel der eigenen Persönlichkeit zu
verstehen und Problembereiche und Mängel zu erkennen. |
| Ba
Zhi Suan Ming: |
(CHN) - die "Vier
Säulen des Schicksals". Sonderform des Feng Shui, bei der
die zeitlichen Rhythmen ganz auf den Klienten zentriert zur Anwendung
kommen. Die vier Säulen sind vier Paare von Elementen der
chinesischen Astrologie und geben Auskunft darüber, welchen
Weg ein Mensch im Leben geht, und wie er dabei am besten unterstützt
werden kann. |
|
Bujutsu: |
(JPN) Kampfkünste Japans. |
|
Bushido: |
(JPN) - "Der Weg des
Kriegers". Verhaltenskodex der Samurai. |
| Chado: |
(JPN) - "Der Weg des Tees",
begründet von den Zen-Meistern Eisai und Ikkyu. Wird auch als
Teezeremonie bezeichnet. |
| Chan: |
(CHN) die "Meditationsschule" des
Buddhismus in China. Siehe Zen. |
| Do: |
(JPN) - "Der Weg, eine Straße".
Siehe Tao. |
| Enso: |
(JPN) - ein Kreis aus der Kalligraphie, mit dem die
Einheit allen Lebens und die innige Verbindung mit dem Ursprung ausgedrückt wird. |
| Feng Shui: |
(CHN) - der Weg des Windes und des
Wassers (feng = wind, shui = Wasser). Eine alte geomantische Kunst, die der menschlichen und spirituellen Entwicklung
dient. |
| Formschule |
- auch Landschaftsschule;
eine Richtung des Feng Shui, die auf der Beobachtung basiert, daß die
Formen und die Beschaffenheit der Umgebung einen wesentlichen Einfluß
auf das Feng Shui eines Standortes haben. |
| Genkan: |
(JPN) - "dunkle Halle". Die
Eingangshalle in traditionellen japanischen Wohnungen und Häusern. |
| Geomantie |
(LAT) geo = Erde
und mantie = Deutung, Weissagung.
Ursprünglich eine Weissage-Kunst zur Deutung von Erdkräften. |
| Gua: |
(CHN) - auch
Kua; bezieht sich auf eines der acht Trigramme oder eines der 64 Hexagramme aus dem I Ging. |
| Hiragana: |
(JPN) - japanisches System phonetischer Zeichen,
mit denen ursprüngliche japanische Wörter geschrieben werden. |
| Huang Ti: |
(CHN) - der Gelbe Kaiser. Legendärer erster Kaiser
von China, dessen Herrschaftsbeginn gleichzeitig der Beginn der chinesischen Zeitrechnung
ist. (Das chinesische Jahr 4691 war das Jahr 1993 n.Chr.) |
|
Iaido: |
(JPN) - "Der Weg des Schwertes",
Schwerttechnik der Samurai. Stark auf Effizienz ausgerichtet.
(Iai:
die Kunst, das Schwert zu ziehen und den Gegner zu schlagen, bevor
dieser sich überhaupt auf einen Kampf einstellen kann; Do: Weg) |
| I Ging: |
(CHN) - auch Yijing;
"Das Buch der Wandlungen". Das älteste chinesische
Schriftstück über Philosophie, Wahrsagung, Kultur und spirituelle
Entwicklung. |
| Ikebana: |
(JPN) - "Der Weg der Blumen".
Besonders in Japan gibt es viele Schulen dieser Kunst. |
| Jing-lo: |
(CHN) - das System der Meridiane und des
Energieflusses, das in Akupunktur und chinesischer Kräuterheilkunde verwendet wird. |
| Kado: |
(JPN) - "Der Weg der Dichtung".
Dichtung im Haiku- und Rengastil vertieft Bewußtsein und Wertschätzung der
Natur. |
| Kanji: |
(JPN) - chinesische ideographische Zeichen, die mit
Pinsel und Tusche gemalt werden. |
Karte des
Flusses Lo: |
(CHN) - auch als "Lo-Schrift" bekannt.
Alter Text, der in der Yin-Yang-Schule chinesischer Philosophie verwendet wird. |
| Katakana: |
(JPN) - japanisches System phonetischer Zeichen,
das für das Schreiben von Wörtern anderer Sprachen wie Deutsch, Englisch, Holländisch
etc. verwendet wird. |
| Kendo: |
(JPN) - "Der Weg des Schwertes".
(Ken: Schwert; Do: Weg)
Ziel dieser Schwertkampfkunst ist die Erlangung von Harmonie zwischen
Körper und Geist. |
| Ki: |
(JPN) - siehe Qi. Ki wird im Hara,
dem Bereich unterhalb des Bauchnabels, gespeichert. |
| Ki ga aru!: |
(JPN) - "Lebensenergie existiert!" |
| Kompaßschule |
- Richtung des Feng Shui,
derzufolge Richtungen sowie räumliche und zeitliche Orientierung im
Raum bestimmte Qualitäten und Einflüsse haben. Diese Qualitäten
werden mittels des Luo Pan erforscht. |
| Kung Fu Tse: |
(CHN) - Meister Kung Fu,
auch unter dem Namen Konfuzius bekannt. Begründer eines der drei großen
philosophischen Systeme Chinas. |
| Kyudo: |
(JAP) - "Der Weg der Bogenkunst".
Der Gebrauch von Pfeil und Bogen als Weg der Bewußtwerdung und der Verfeinerung des
eigenen Wesens. |
| Laoshi: |
(CHN) - "alter Lehrer". Ein
ehrerbietiger Titel. Siehe auch "Roshi". Anders ausgedrückt, bedeutet es
"ehrlich" oder "aufrichtig". |
| Lao Tse: |
(CHN) - "alter Meister". Bezieht
sich auf den Autor des Tao-te King und Begründer des Taoismus, einer der drei
großen philosophischen Schulen Chinas. |
| Lo
Shu |
(CHN) - magisches
Quadrat, bestehend aus neun Zahlen, wobei jede Zahlenreihe, horizontal,
vertikal und diagonal gelesen, die Summe 15 ergibt. Jede Zahl wird mit einem der acht
Trigramme des I-Ging in Verbindung gebracht, wobei die 5 die Mitte
symbolisiert. Einer der Grundsteine der Formeln der Kompaßschule. |
| Lung: |
(TBT) siehe Qi. |
| Luo Pan: |
(CHN) - auch LoPan,
luo = alles, pan = Schale, Scheibe. Ein geomantischer
Kompaß, der von der traditionellen Kompaß-Schule verwendet wird.
Der Luo Pan ist in konzentrische Kreise (bis zu 38, mindestens 4
Ringe) und vierundzwanzig Punkte unterteilt. Jeder Ring dient zum
Ermitteln eines Feng-Shui-Aspekts. Im Gegensatz zu einem westlichen
Kompaß ist der chinesische Luo Pan nach Süden ausgerichtet. |
| Mandala: |
(SKT) - "Kreis". Symbolische
Darstellung einer kreisförmigen Figur mit einem Kern im Zentrum, der von
konzentrischen Symbolen umgeben wird, um zu verbildlichen, wie das Universum aufgebaut
ist. Es wird in der Technik der Visualisations-Meditation verwendet, um größere Harmonie
oder Verschmelzung mit dem All-Einen zu erreichen. |
| Mantra: |
(SKT) - Klangschwingung, die positive und
transformierende Gedankenformen sowie innere und äußere Bewußtseinszustände
hervorrufen soll. |
| Mu: |
(JPN) - siehe Wu. |
| Norin: |
(JPN) - ein eleganter Türvorhang, der in Japan
sehr beliebt ist. |
| Origami: |
(JPN) - die Kunst, Papier in verschiedene Formen zu
falten. Als Motiv können beispielsweise Tiere oder Gebäude dienen. Auch in China findet
man diese Kunstform. |
| Pa
Chai |
(CHN) -
Acht-Häuser-Schule (auch Ba Zhi oder Ost-West-System). Richtung des traditionellen Feng
Shui, bei der die Ausrichtung ("Atemrichtung") eines
Gebäudes ermittelt wird. Ziel ist es, einen möglichst harmonischen
Energiefluß innerhalb des Hauses zu ermöglichen. |
| Pinyin: |
(CHN) - ein modernes System, mit dem sich
chinesische Wörter mit lateinischen Buchstaben schreiben lassen. |
| Qi: |
(CHN) - Luft, Atem,
Dampf, Energie; auch Chi.
Elementare Lebensenergie, die durch den Körper und das gesamte Universum fließt. Sie
verbindet die materielle mit der emotionalen und mentalen Ebene. |
| Qi Gong: |
(CHN) - (wird häufig auch "Chi
Gung" oder "Chi Kung" geschrieben) ein System von inneren
Übungen, durch das die Aufnahme und Verteilung von Qi im physischen, astralen und
kausalen Körper gefördert wird. Beherrschung des Qi Gong ist die Grundlage
für die Meisterschaft in jeglicher asiatischen Lebenskunst. |
| Romaji: |
(JPN) - "römische Buchstaben".
Bezieht sich auf japanische Wörter, die mit lateinischen Buchstaben geschrieben werden. |
| Roshi: |
(JPN) - "alter Lehrmeister". Hat
das gleiche Kanji wie das chinesische Laoshi. Im Zen-Buddhismus steht
dieser Titel für "Zen-Meister". |
| Satori: |
(JPN) - tiefe, plötzliche Einsicht in die wahre
Natur der Dinge. |
| Sensei: |
(JPN) -
"vorherige Geburt".
Ein respektvoller Titel, der in Japan die Bedeutung "Lehrer" hat. Wird
auf alle Lehrer angewendet: in der Schule, im Aikido, im Zen etc. |
| Sha Qi: |
(CHN) - schädliche Energien, die auf einen Ort
gerichtet sind oder durch diesen verlaufen und negativen Einfluß auf die dort lebenden
oder arbeitenden Menschen haben. |
| Shodo: |
(JPN) - "Der Weg der Kalligraphie".
Bezieht sich auf die Kunst des Malens von chinesischen Zeichen, Kanji. |
| Soto: |
(JPN) - "Tsao und Tung".
Zwei Zen-Meister und ihre Kloster im "Tang"-China (900 v. Chr.), in dem
eine der fünf Zen-Schulen entstand. Die fünf Systeme sind: Soto (Tsao
Tung), Rinzai (Lin Chi), Hogen (Fa Yen), Ummon (Yun
Men) und Ikyo (Wei Yang). Im Soto-Zen liegt der Schwerpunkt auf
stiller Erleuchtungsmeditation. |
| Sume-i: |
(JPN) - eine Art der Malerei, bei der natürliche
Motive in schwarzer und grauer Tusche dargestellt werden. |
| Sun Tzu: |
(CHN) - "Meister Sonne".
Militärstratege und Autor von Die Kunst des Krieges, dem einflußreichsten
chinesischen Werk über Kriegsstrategie. |
| Tai Chi Tu: |
(CHN) - "das höchste Absolute".
Die Symbole von Yin und Yang werden innerhalb des einen Absoluten dynamisch
verbunden. Symbolisiert den Zustand vor und nach der ersten Schöpfung. |
| Tan Tien: |
(CHN) oder Tanden (JPN) - "himmlisches
Feld". Bezieht sich auf psychische und energetische Zentren des Körpers. Die
drei grundlegenden Tan Tien sind Bauchnabel, Herz und der Bereich zwischen
den Augen. Es gibt jedoch noch viele weitere, u. a. die Akupunkturpunkte. |
| Tao: |
(CHN) - "der Weg". Der mysteriöse
und subtile Ursprung; die bereits vor der Schöpfung vorhandene Realität; die aus der
Harmonie mit dem Großen Weg des Universums resultierende Selbstverwirklichung. Kann sich
auch auf eine Lebenskunst beziehen, z. B. auf Dichtung, Teezeremonie oder Feng Shui. |
| Taoismus: |
(CHN) - eines der drei großen philosophischen
Systeme Chinas. Im Taoismus gibt es philosophische und mystische Praktiken sowie
religiöse Lehren. Der Taoismus beruht auf den Lehren des Lao Tse in den
Gedichten des Tao-te King. |
| Tao-te King: |
(CHN) - "Der Klassiker des Weges und seiner
Macht". Vermutlicher Autor dieses Werkes ist Lao Tse. Es ist das älteste
Schriftstück des chinesischen Taoismus. |
| Tokunoma: |
(JPN) - eine Nische, die sich neben dem Eingang
japanischer Gebäude und in wichtigen Räumen befindet. In ihr werden Kalligraphie,
bemalte Schriftrollen, Ikebana-Anordnungen oder Kunstgegenstände ausgestellt. |
| Tze
Pai |
(CHN) - "Erweiterung"
der Acht-Häuser-Schule (Pa Chai). Während bei letzterer die
Himmelsrichtung die Verteilung der Energien im Haus bestimmt, wird
hier noch die zeitliche Komponente berücksichtigt. Auch als Nine
Star Ki (JPN) bekannt. |
| Wade-Giles: |
(CHN) -
ein älteres, alternatives System zum
Schreiben von chinesischen Wortklängen in westlichen Buchstaben. Siehe Pinyin. |
| Wu: |
(CHN) - "Leere". Bezieht sich auf
die grundlegende und formlose Natur des Lebens. Durch sie kann die Menschheit zurück in
die Harmonie mit allen Dingen gelangen. |
| Wu Xing: |
(CHN) - "die fünf Elemente"
bzw. füng Wandlungsphasen.
Bezieht sich auf die fünf elementaren, die Welt erschaffenden Kräfte: Holz, Feuer, Erde,
Metall und Wasser. Entstanden aus Yin und Yang stellt jede
Wandlungsphase einen bestimmten Aspekt im Ablauf dar. |
| Xiansheng: |
(CHN) - "vorherige Geburt" oder "vorheriges
Wesen". Dieser Titel beschreibt einen Meister eines Weges, eines Handwerks oder
einer Kunst. Er wird nur sehr erfolgreichen und angesehenen Menschen verliehen. Obwohl Xiansheng
das gleiche Kanji hat wie das japanische Sensei, unterscheiden sich
diese Begriffe in ihren Konnotationen. |
| Xuan Kong |
(CHN) - "violett, weiße
Schule", auch als Fliegende Sterne bekannt.
Traditionelle Feng-Shui-Methode der Kompaßschule, die einen detaillierten
Überblick über die energetische Gesamtsituation eines Hauses
ermöglicht, d.h. einen erfahrenen Feng-Shui-Praktiker befähigt, die
räumliche und zeitliche Struktur eines Gebäudes wahrzunehmen und
diese gegebenfalls zugunsten seines Klienten zu beeinflussen. Eines
der wichtigsten Werkzeuge ist dabei der Luo Pan. |
| Yang: |
(CHN) - "Banner, die im Winde wehen".
Eine der beiden unmittelbar aus dem einen Absoluten hervorgehenden Kräfte (siehe Tai
Chi Tu). Bedeutet auch "Region des Lichtes". Wird stets im
Zusammenhang mit Yin verwendet. |
| Yin: |
(CHN) - "wolkig, bedeckt". Eine
der beiden unmittelbar aus dem einen Absoluten hervorgehenden Kräfte (Tai Chi Tu).
Bedeutet auch "Region der Dunkelheit". Wird stets im Zusammenhang mit
Yang verwendet. |
| Zazen: |
(JPN) - "sitzende Meditation".
Bezieht
sich auf eine Meditationsmethode, die von den Zen-Buddhisten Japans praktiziert
wird. Wird auch als Shikantaza und Mokushozen bezeichnet: "sitzende
Meditation der stillen Erleuchtung". |
| Zen: |
(JPN) - Mahayana-Meditationslehre des
Buddhismus, die über Indien und China im 13. Jahrhundert n.Chr. durch die Rinzai-,
Soto- und Obaku-Sekten nach Japan gelangte. |
| Zendo: |
(JPN) - "Der Weg des Zen". Bezieht
sich auf Meditation in der Zen-Tradition. Manchmal ist damit auch die Halle
gemeint, in der die Zen-Meditation praktiziert wird. |