EIGENBLUT-THERAPIE
Das in den Venen und Arterien zirkulierende Blut ist
bekanntlich Transportmittel für zahlreiche Stoffe, wobei die wichtigste
Funktion der Transport von Sauerstoff ist. Außerdem ist das Blut
zuständig für die Umverteilung von Nährstoffen, Elektrolyten
und Vitaminen. Gleiches gilt für die Ausscheidung von Kohlendioxid und
von Stoffwechselabfallprodukten. Was weniger bekannt ist: das Blut enthält
zusätzlich noch eine Vielzahl individueller, körpereigener
Informationen über Stoffwechselablagerungen, über im Körper
vorhandene Restgifte von überstandenen Infektionen, sowie über
spezifische Antikörper. All dies kommt bei der Eigenblut-Therapie zur
Geltung.
Die Eigenblut-Therapie ist im wesentlichen eine Reiztherapie, bei der entnommenes
Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut
zurückgespritzt wird. Ziel der Therapie ist also eine Anregung der
Selbstheilungskräfte des Organismus. Als biologischer Reiz reicht
hierfür schon eine kleine Menge Blut aus, etwa 0,5 - 2 ml. Die Erfahrung
hat gezeigt, daß die Eigenblutbehandlung schnellere und teilweise bessere
Resultate ergiebt, wenn das Blut vor dem Wiedereinspritzen leicht verändert
wird. Man kann dieses zum einen durch das Beimischen von (homöopathischen)
Medikamenten erreichen oder aber dadurch, daß man das Blut auf bestimmte
Art und Wiese bearbeitet. Gängige Methoden hierzu sind die Bestrahlung
mit ultraviolettem Licht oder aber auch einfach die Hämolyse der
Blutplättchen mit ein wenig destilliertem Wasser, was einen erheblich
höheren Stimulationseffekt auf das ganze Immunsystem hat. Wirkungssteigernd
erweist sich auch eine Durchperlung (Anreicherung) des Blutes mit Sauerstoff,
sowie die Durchführung einer Elekrolyse (Ionisation) des Blutes.
Bewährt hat sich die Eigenblut-Therapie bei:
-
körperlichem und geistigem Leistungsabfall
-
Allergien
-
Infektabwehrschwäche
-
Stoffwechselstörungen (auch bei rheumatischen Beschwerden)
-
der Nachsorge von operativen Eingriffen
Die Eigenblut-Behandlung besteht aus insgesamt bis zu 15 Injektionen, die
2 x wöchentlich, also in einem Zeitraum von 7-8 Wochen durchgeführt
werden. Je nach Krankheitsbild wird dem Eigenblut ein entsprechendes Medikament
beigefügt (ein Präparat auf pflanzlicher Basis), um den
Gesundungsprozeß zu beschleunigen.
Durch die günstige Beeinflussung vieler Erkrankungen - und vor allem
durch die Gefahrlosigkeit dieser Therapie - stellt die Eigenblutbehandlung
ein wertvolles therapeutisches Mittel dar.
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