Eigenurin-Therapie


Unter Eigenurinbehandlung versteht man die Rückverleibung kleinster Mengen frisch ausgeschiedenen Urins, um krankhafte Prozesse günstig zu beeinflussen.

Die Harntherapie wirkt direkt auf das Immunsystem des Organismus und führt zu einer Selbstregulation verlorengegangener Abwehrfähigkeiten (sogenannte kybernetische Vorgänge).

Eingesetzt wird sie zum Beispiel bei:
  1. Allergien (z.B. Heuschnupfen)
  2. Migräne
  3. Virus-Infektionen und bakteriellen Infektionen
  4. Schwangerschafts-Fehlreaktionen
  5. Asthma

Eine große Rolle spielt es, in welchem Stadium der Erkrankung man die Einspritzung vornimmt. Bei Heuschnupfen z.B. sollte man am Besten auf der Höhe eines Anfalls den Urin "entnehmen" und diesen dann zur Therapie verwenden, bei einem Asthmatiker direkt nach einem Anfall.
Wenig bekannt ist auch, daß die Eigenharnbehandlung ein hervorragendes Mittel zur Bekämpfung der sog. Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) ist.Die therapeutische Menge Eigenharn beträgt bei der ersten Behandlung immer 0,5 ml. Üblicherweise wird sie intramuskulär eingespritzt; bei jeder weiteren Injektion wird gewöhnlich um 0,5 ml gesteigert, bis zu einer Gesamtmenge von 3 ml.

Eigenurin-Injektionen sind einfach in der Anwendung und zählen zusammen mit Eigenblut-Injektionen zu den wirksamsten Umstimmungstherapien. Allerdings sind bei der Eigenurin-Therapie bei sensiblen Patienten eher stärkere Erstreaktionen zu erwarten, als bei der Eigenblut-Behandlung.

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