Eine große Rolle spielt es, in welchem Stadium der Erkrankung man die
Einspritzung vornimmt. Bei Heuschnupfen z.B. sollte man am Besten auf der
Höhe eines Anfalls den Urin "entnehmen" und diesen dann zur Therapie
verwenden, bei einem Asthmatiker direkt nach einem Anfall.
Wenig bekannt ist auch, daß die Eigenharnbehandlung ein hervorragendes
Mittel zur Bekämpfung der sog. Schwangerschaftsvergiftung (Gestose)
ist.Die therapeutische Menge Eigenharn beträgt bei der ersten Behandlung
immer 0,5 ml. Üblicherweise wird sie intramuskulär eingespritzt;
bei jeder weiteren Injektion wird gewöhnlich um 0,5 ml gesteigert, bis
zu einer Gesamtmenge von 3 ml.
Eigenurin-Injektionen sind einfach in der Anwendung und zählen zusammen
mit Eigenblut-Injektionen zu den wirksamsten Umstimmungstherapien. Allerdings
sind bei der Eigenurin-Therapie bei sensiblen Patienten eher stärkere
Erstreaktionen zu erwarten, als bei der Eigenblut-Behandlung.
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